Bolt und RTB vereinbaren Kooperation auf der Intertraffic 2022 in Amsterdam

April 22, 2022

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Ein drängendes Problem für Blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen im Straßenverkehr soll schon bald der Vergangenheit angehören. Auf der weltweit größten Fachmesse für Infrastruktur und Verkehrsmanagement, Intertraffic 2022 in Amsterdam, vereinbarten das estnische Mobilitätsunternehmen Bolt und die RTB aus Bad Lippspringe eine Kooperation, um  akustischen Signale für parkende E-Scooter zu entwickeln.   Sie sollen die Gefahr reduzieren, dass achtlos abgestellte E-Scooter zu einer Stolperfallen werden.

Sicherere Straßen für alle

In vielen Städten haben E-Scooter, die international von Bolt vermietet werden, sich zu einer festen Größe im urbanen Mobilitätsmix etabliert. E-Scooter können per App zur freien Fahrt gestartet und vom jeweiligen Nutzer  innerhalb des Geschäftsgebietes wieder abgestellt werden. Manchmal werden die E-Scooter achtlos stehen- oder liegen gelassen. Sie können so zu einer potenzielle Gefahrenquelle für blinde oder sehbehinderte Menschen werden, die über die E-Scooter fallen oder dagegen laufen können. 

Zur Vermeidung dieser Gefahr planen wir das System LOC.id von RTB mit dem im E-Scooter verbauten akustischen Signalgeber über eine Schnittstelle zu verbinden, sodass der E-Scooter bei Annäherung einer Person mit der LOC.id App ein akustisches Signal abgibt. Auf diese Weise werden blinde oder sehbehinderte Personen vor der potenziellen Gefahrenquelle gewarnt und können ihr entsprechend ausweichen. “Mit dieser Initiative zeigt Bolt als internationaler Marktführer im E-Scooter-Verleih ein hohes Maß an Verantwortung im Straßenverkehr”, freut sich RTB-Geschäftsführer Rudolf Broer über die Kooperation. „Sicherheit im Straßenverkehr hat für Bolt allerhöchste Priorität. Das schließt selbstverständlich nicht nur die Nutzer:innen von E-Scootern ein, sondern insbesondere andere Verkehrsteilnehmer ein. Wir sind sehr froh, mit RTB an einer Lösung  zu arbeiten. Die Einführung von akustischen Signalen für blinde und sehbehinderte Menschen ist ein überfälliger Schritt. Wir wollen damit Standards in der Branche setzen“, erklärt Balthasar Scheder, Country Manager für das E-Scooter-Geschäft von Bolt in Deutschland.  

Die perfekte Partnerschaft

Bolt verfolgt das Ziel, den Übergang vom eigenen Auto zur gemeinsam genutzten Mobilität zu beschleunigen, indem es bessere Alternativen für jeden Anwendungsfall anbietet, einschließlich Ride-Hailing, Carsharing und E-Scooter sowie Essens- und Lebensmittellieferungen.

RTB verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von innovativen Lösungen im Straßenverkehr und hat mit LOC.id eine Anwendung entwickelt, die blinden und sehbehinderten Menschen im Alltag helfen und sie unter anderem beim Zugang zum Öffentlichen Personennahverkehr und im Straßenverkehr unterstützen soll. In diesem Zusammenhang hat RTB ein Netzwerk von bereits 15 Firmen und Organisationen unter Beteiligung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) initiiert, das eine Such-App für Blinde entwickelt und damit die Mobilität eingeschränkter Menschen fördern will.

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