Wie Bolt MitarbeiterInnen die Menschen in der Ukraine unterstützen

March 16, 2022

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Als Unternehmen steht Bolt in diesen schwierigen Zeiten fest an der Seite der Menschen in der Ukraine. Aber es ist wichtig zu wissen, dass unsere MitarbeiterInnen das auch tun. In diesem Blogbeitrag stellen wir dir die Mitglieder unseres Teams vor, die bei Initiativen zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine eine führende Rolle spielen.

Honigdachs Mentalität 

In Bolt’s nicht mehr ganz so kleinem Kreis nennen wir uns gegenseitig “Honigdachs”. Falls du es nicht wusstest: Honigdachse sind so ziemlich die furchtlosesten Tiere der Welt. Sie haben so viel Vertrauen in ihre Fähigkeiten, dass sie dafür bekannt sind, Feinde anzugreifen, die viel größer und stärker sind. 

Für Außenstehende mag das lächerlich klingen, aber für uns ist der Honigdachs die perfekte Verkörperung unseres Verhaltens. Bolt ist eine Familie von Honigdachsen, von denen viele nicht still sitzen konnten und tatenlos zuschauen konnten.Und wir sind sehr stolz auf die MitarbeiterInnen, die aufgestanden sind und gehandelt haben. 💙💛

#support-ukraine

Am Morgen des 24. Februar richtete Mathis Bogens, Leiter der internen Kommunikation bei Bolt, den Slack-Kanal #support-ukraine ein, um alle über die Geschehnisse zu informieren. 

Es war offensichtlich, dass die Menschen, an Gesprächen teilnehmen und Wege finden wollten, um zu helfen, aber der Wachstum dieses Kanals hat alle Erwartungen übertroffen. Innerhalb von 10 Tagen hatten sich mehr als 1.000 Menschen angemeldet und über 1.700 Nachrichten geteilt. Die meisten davon betrafen die Unterstützung von Einheimischen oder die Hilfe für unsere ukrainischen MitarbeiterInnen, ihre Familien und Freunde angesichts der zunehmenden humanitären Krise. Dieser Kanal war auch der Nährboden für andere Projekte, die in diesem Beitrag aufgeführt sind, z. B. das Bolt Buddy-Programm oder die Umzugshilfe. 

In den letzten zwei Wochen war #support-ukraine mit Abstand einer der meist genutzten Kanäle bei Bolt. (Zum Vergleich: Wir haben mehr als 2.000 aktive Kanäle.) 

Hier ist Mathis, der hinter dieser Initiative steht: 

Danke Mathis! Und danke, an alle, die sich an der Konversation beteiligt haben. 

Hilfe bei der Umsiedlung 

Was als Projekt zur Unterstützung bei der Umsiedlung aus der Ukraine begann, hat sich zu einem Freiwilligen-Netzwerk entwickelt, das jeden unterstützt, der aufgrund des Krieges aus seiner Heimat flieht, ob Mitarbeiter von Bolt oder nicht. Inzwischen haben sich mehr als 50 MitarbeiterInnen von Bolt dem Freiwilligennetzwerk angeschlossen, und es besteht eine ständige Zusammenarbeit mit dem estnischen Flüchtlingsrat, um den Prozess zu beschleunigen. Dank all dieser Maßnahmen konnten die Freiwilligen mehr als 120 Personen eine vorübergehende Unterkunft, Verpflegung, Transport und Hilfe bei der Ausstellung von Dokumenten und Aufenthaltsgenehmigungen bieten. 

Dank dieser Initiative hat eine dreiköpfige Familie, die aus Kushuhum, einer Stadt in der Nähe des Kernkraftwerks Saporischschja, geflohen ist, nun eine sichere Bleibe.

Die Honigdachse, die dahinter stehen, sind Eimantas Balta, Sonia Caetano, Gabriel Manduca und Arnaud Lafeuillade. Vielen Dank an alle! Und danke an alle, die mithelfen und ihr Bestes tun, um die Flüchtlinge zu unterstützen.

Sammeln von humanitären Gütern 

Arnaud Lafeuillade ist ein Qualitätssicherungsingenieur bei Bolt. Er ist auch ein Dokumentarfotograf, der kurz vor dem 24. Februar, als die Dinge noch hässlicher wurden als zuvor, das Leben im Donbass festhalten wollte. Der Einmarsch der Russen hat seine Pläne über den Haufen geworfen. Das war zwar in vielerlei Hinsicht frustrierend, aber er wollte trotzdem helfen. Zunächst fuhr er von Estland nach Polen und half, zwei Frauen und ihre Katze Salem zurück nach Tallinn zu bringen, und lud sie ein, in seinem Haus zu wohnen. 

Das ist Salem.

Danach startete er in unserer Zentrale eine Initiative, um humanitäre Hilfe und Güter für die Menschen in der Ukraine zu sammeln und mit Hilfe der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche in Estland dorthin zu transportieren. 

Eine Liste von Dingen, die benötigt werden:

  • Hygiene- und Sanitärprodukte für Kinder und Erwachsene 
  • Medizinische Produkte 
  • Babynahrung – vorzugsweise nicht in Glas verpackt
  • Bettzeug 
  • Schlafsäcke 

Wenn du in Tallinn bist und helfen willst, schreib Arnaud eine Nachricht, er wird dir weitere Einzelheiten mitteilen. Danke für deinen Einsatz Arnaud. 

Ausdehnung unseres Serviceangebots auf die Grenzen der Slowakei und Polens 

Seit dem Abend des 25. Februar haben wir das Einsatzgebiet von Bolt auf die Grenzen der Slowakei und Polens in der Ukraine ausgedehnt. Ziel dieser Initiative ist es, den Bedürftigen eine Transportmöglichkeit zwischen den größten Städten und den Grenzgebieten zu bieten. Die Fahrer zahlen für diese Fahrten keine Provision. 159 Bolt MitarbeiterInnen waren an dieser Aktion beteiligt. 

Das Bolt Buddy Programm 

Das Bolt Buddy Programm wurde von unserem polnischen Teammitglied Michal Duszynski ins Leben gerufen. Bei dem Programm handelt es sich um eine Selbsthilfegruppe von Freiwilligen, die unseren ukrainischen Mitarbeitern und ihren Familien, die vor dem Krieg fliehen, helfen. 

Die Gruppe hilft bei allen Problemen, mit denen diese Familien auf ihrem Weg konfrontiert werden können – zum Beispiel bei der Wohnungssuche, bei administrativen Hürden, bei der Beschaffung von Pässen und bei der Klärung rechtlicher Fragen. Mehr als 30 Personen haben sich für das Bolt Buddy Programm angemeldet. Vielen Dank, Michal, und vielen Dank, Buddies! Was ihr tut, macht einen großen Unterschied!

So kannst du helfen 

Wenn du helfen möchtest, aber nicht weißt, wo du anfangen sollst, findest du hier einige Möglichkeiten, die du in Betracht ziehen konntest.  

Erstens, eine Spende an eine NGO, die die Ukraine und ihre Menschen unterstützt. Hier sind zum Beispiel einige der Organisationen, die wir bisher mit der Hilfe von allen, die mit Bolt fahren oder ihre Mahlzeit mit Bolt Food geliefert bekommen, unterstützt haben. 

Zweitens kannst du dich an dein örtliches Flüchtlingszentrum oder eine Zweigstelle des Roten Kreuzes wenden und herausfinden, wie du mithelfen kannst. Du kannst auch andere lokale Organisationen finden, bei denen du dich ehrenamtlich engagieren kannst. 

Drittens: Bleib achtsam. Fake News und falsche Informationen verbreiten sich schnell, und wir haben gesehen, welche verheerenden Auswirkungen Propaganda haben kann. Folge vertrauenswürdigen und bekannten Medienkanälen, um sich auf dem Laufenden zu halten, und sorge dafür, dass deine Familie und Freunde dasselbe tun.

Wir sitzen alle im selben Boot. Bleib stark, Ukraine!

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